Parole Dreifachturnhalle

Grössenwahn nach der Fusion

Heute bestätigen uns viele Einwohner, dass sie mit der Fusion nicht zufrieden sind. Speziell in den Ortschaften St. Gallenkappel und Goldingen. Wie erwartet haben die Einwohner der beiden Gemeinden bei Abstimmungen kein Gewicht und es geschieht das was Eschenbach, sprich der Gemeinderat, will.

Jetzt soll tatsächlich eine Dreifachturnhalle gebaut werden, für satte 18 Millionen Franken, davon sind ungefähr 4 Millionen bereits vorfinanziert. 

Aber: die Einwohner hatten vor ein paar Jahren die Turnhalle abgelehnt. Wie kommt es, dass man jetzt nochmals abstimmen muss? Diese Zwängerei des Gemeinderates ist peinlich.

Ihre Argumente ziehen nicht.

Der Schulpräsident hatte schon früher geäussert, dass die Schule keinen Bedarf hat. Als Argument kommt heute, dass mit der neuen Turnhalle nach Geschlechtern getrennt geturnt werden kann. Das geschieht erst ab der Oberstufe und wird bereits praktiziert.

Es soll einen Kunstrasen geben. Ein Drittligafussballclub braucht ganz sicher keinen Kunstrasen.

Die jährlichen Betriebsausgaben, inklusive Abwart sollen Fr. 177'000.- kosten. Das glaubt der Gemeinderat wohl selber nicht. Das wird nie reichen. Das doppelte des Betrages wäre realistischer.
Für die neue Turnhalle müssten neue Leute eingestellt werden, die sind im Budget noch nicht enthalten. Dass ein Nachtragskredit bei der knappen Berechnung des Gesamtprojektes beantragt werden würde ist allen klar.

Die erste Version der Turnhalle war vor ein paar Jahren "nur" etwa halb so teuer. Das gibt den Bewohnern der Nachbarorte das unangenehme Gefühl, dass sie bei der sehr viel teureren Version für etwas bezahlen sollen das sie gar nicht nutzen würden. 

Die Altlasten auf dem Parkplatz seien kein Problem, hiess es am Infoabend. Dass dort eine Mülldeponie darunter ist, wissen alle. Wer weiss wo genau gegraben worden ist um den Einwohnern glaubhaft zu machen, es seien keine Altlasten vorhanden.

Knapp 200 Parkplätze sollen reichen, gemäss Gemeinderat. Dass die Halle bis zu 2000 Personen fasst haben sie bei der Berechnung vermutlich vergessen. Erwartet der Gemeinderat im ernst, dass die Leute Carsharing betreiben? Wo parkieren die Leute dann? Wie jetzt schon oft wild auf Nachbargrundstücken?

All diese Dinge und noch mehr werden, wie so oft in Eschenbach, schöngeredet. 

Dank dem Steuerzückerli von 2% und der Abschreibungsdauer von neu 35 statt 25 Jahren, will man die Stimmberechtigten gnädig stimmen. 

Es ist eine Frechheit, dass Befürworter am Infoabend Gegnern den Mund verbieten wollten mit der Aussage, dass man ihre Argumente "nicht hören wolle".

Liebe Mitbürger, getraut Euch dem Gemeinderat zu zeigen, dass es so nicht geht. 

Die SVP Eschenbach-St. Gallenkappel-Goldingen empfiehlt einstimmig die Dreifachturnhalle abzulehnen
ob mit oder ohne Tiefgarage.

Eventhalle ist unnötig

Vor sechs Jahren wurde über eine Dreifachsporthalle abgestimmt. 

Damals kostete die Vorlage 12,8 Millionen, was von den Eschenbachern als zu überrissen und wegen mangelnder Infrastruktur an der Urne abgelehnt wurde.
Die jetzige Vorlage unseres Gemeindepräsidenten erstaunt: Diesmal kostet das gleiche Vorhaben fast das Doppelte.

Mit 22 Millionen kommen wir in den Besitz einer Eventhalle, entworfen für Grossveranstaltungen mit einem Platzangebot für 2000 Personen, die als Sportzentrum und Begegnungszentrum im Linthgebiet angepriesen wird. Wie das erste Mal fehlt die Grundlage für ein solches Projekt. Es gibt keinen professionell erstellten Bedarfsnachweis für eine solche Prestigehalle. Wir werden nur darüber informiert, welche Möglichkeiten eine solche Anlage bietet und dass es keine Steuererhöhung gibt. Im Gegenteil: Man ist jetzt plötzlich in der Lage, noch eine 2-Prozent-Steuerreduktion anzubieten. Niemand aber rechnet uns vor, was an Steuereinsparung möglich wäre, wenn die Sportanlage nicht realisiert würde.

Wie steht es mit den Vereinen, die ein echtes Bedürfnis nach mehr Hallenkapazität haben? In der Halle sollen viele überregionale Turniere und andere Grossanlässe stattfinden, welche die ganze Halle naturgemäss an den Wochenenden über mehrere Tage blockieren und in der Folge kein Training für unsere Vereine zulassen.

Trotz der Grösse und Multifunktionalität wird nur ein kleiner Teil der Vereinsmitglieder die Halle nutzen können. Allerdings wird auf der anderen Seite argumentiert, dass die wenigen geplanten Parkplätze (96) für mögliche 2000 Besucher ausreichen würden, da doch grössere Anlässe höchstens alle zwei Jahre vorkommen! Meines Erachtens genügen 96 Parkplätze gerade für die Teilnehmer einer Bürgerversammlung. Was aber, wenn die Halle zur Hälfte besetzt wird? Dann reichen auch die zusätzlichen 63 Tiefgaragenplätze für 3,7 Millionen nicht aus. Warum erstellen wir die Parkplätze nicht oberirdisch? Laufen wir in ein Problem mit der Umweltverträglichkeitsprüfung, wenn über 100 Plätze gebaut werden? Dieser Umstand hätte eine massive Verteuerung des Projekts zur Folge. Warum bauen wir nicht einfach eine Halle, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Vereine, plus ein Kunstrasenfeld, was sich ohne

Probleme realisieren liesse, für unter 10 Millionen? Eine Eventhalle für Grossanlässe mit allen ihren Risiken sind doch nur Traumvorstellungen einzelner Interessenten und keine ernst zu nehmenden Bedürfnisse.

Herbert Hatt, Eschenbach

Missachtung der Demokratie

Schon bald sollen wir in Eschenbach erneut über eine Dreifachturnhalle, resp. Eventhalle abstimmen.

Erinnern wir uns, bereits im Mai 2011 haben wir schon darüber abgestimmt. Dieses Mal sind auch die Stimmbürger der fusionierten Gemeinden St. Gallenkappel und Goldingen eingeladen, ihre Stimme für oder gegen dieses Projekt, zu welchem meines Wissens keine Bedarfsabklärung erstellt wurde, abzugeben.

Körperliche Ertüchtigung dient der allgemeinen Volksgesundheit und soll gefördert werden, keine Frage. Der Staat hat die Aufgabe, der Bevölkerung dazu ein Grundangebot an Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Mit den bereits vorhandenen Turnhallen und Sportanlagen in den fusionierten Gemeindeteilen ist dieses Grundangebot bereits vorhanden. Alles, was darüber hinausgeht, ist zwar schön und wünschenswert, müsste aber gemäss Nutzerprinzip mindestens zu 50% (Anlage- und Betriebskosten) von privater Seite mitfinanziert werden. Dies hätte ausserdem zur Folge, dass dann ein deutlich günstigeres Projekt  herauskäme.

Wer kommt dafür infrage? Alle Veranstalter von Ausstellungen, Sportveranstaltungen, Tagungen und anderen Events. Sportvereine, welche hauptsächlich diese Anlage nutzen werden. Die ganzen Kosten den Steuerzahlern, welche zum überwiegenden Teil diese Halle gar nie nutzen werden, aufzubürden, ist absurd.

Zusätzlich zu der eh schon massiven Steuerbelastung hätte dies mutmasslich eine deutliche Steuererhöhung zur Folge. Die Sache hat noch einen weiteren gravierenden Haken. Wie bereits erwähnt, wurde schon einmal über dieses Projekt an der Urne entschieden. Damals mit einem klaren Nein. Ungeachtet dessen wurde Steuergeld dazu verwendet, weitere Aktivitäten zur Realisierung dieses abgelehnten Projektes zu finanzieren. Was hier abgeht, ist eine eklatante Missachtung des demokratischen Wählervotums vom Mai 2011. 

Wir dürfen nicht zulassen, dass so etwas Schule macht, sondern müssen beim nächsten Urnengang Flagge zeigen und das Projekt mit deutlichem Nein erneut bachab schicken. Wenn wir hier nicht ein deutliches Zeichen setzen, darf man sich nicht wundern, wenn sich die Bevölkerung und insbesondere unsere Jugend von solcher Politik angewidert abwenden.

Casper Cadurisch, Eschenbach

Dreifachturnhalle

Über die Dreifachturnhalle werden wir bald abstimmen können.

Die Gemeinde informiert am Montag, 18. September um 19.30 im Dorftreff Eschenbach.

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.

Neues Baureglement

Ab 1. Oktober gilt auf dem gesamten Gemeindegebiet ein neues, einheitliches Baureglement.

Darüber informiert die Gemeinde Eschenbach

am Montag, 11. September um 19.30 im Dorftreff. 

Gegen das Energiegesetz

An der Delegiertenversammlung vom 2. November haben wir erste Informationen über die laufende Unterschriftensammlung «Gegen das Energiegesetz» abgegeben. Leider liegt die Sammelfrist, welche am 19. Januar 2017 bereits abläuft, zeitlich sehr ungünstig. Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir im ganzen Kanton möglichst rasch mit den Aktivitäten zur Unterschriftensammlung starten, um den Monat November noch möglichst gut zu nutzen.

Die SVP Schweiz hat verschiedene Aufträge erteilt, welche wir im Kanton erfüllen müssen. Im Namen unseres Kantonalpräsidenten, Walter Gartmann, informiere ich euch über die geplanten Aktivitäten/Massnahmen:

1.       Vom Kanton St. Gallen werden mindestens 4'000 gültige Unterschriften erwartet.
          Das ergibt pro Wahlkreis 500 und pro Ortspartei ca. 70 Unterschriften.

2.       Ein wichtiges Instrument zum Sammeln sind die Standaktionen, von denen wir möglichst viele durchführen müssen.
         Optimal wäre, wenn in jeder Ortspartei eine Sammelaktion durchgeführt würde.

3.       Am Samstag, 12. November findet ein gesamtschweizerischer Sammeltag statt, an dem wir möglichst flächendeckend
          im ganzen Kanton präsent sein möchten mit zahlreichen Standaktionen.
         Gewünscht werden an diesem Tag in jedem Wahlkreis mindestens zwei Sammelaktionen.

4.       Die Standaktionen sollen in Bildern festgehalten werden. Die Bilder bitte sofort ans Parteisekretariat einschicken,
          damit wir sie auch in den sozialen Medien veröffentlichen können.

5.       Bitte aktiviert auch eure Vorstandsmitglieder der Kreisparteien, euch bei der Sammlung zu helfen! Wir brauchen
          die ganze «Mannschaft», wenn wir dieses Ziel erreichen möchten!

Unterstützung bzw. weitere Massnahmen seitens Kantonalpartei:

  • Im Parteisekretariat sind genügend Unterschriftenbögen vorhanden. Bitte euren Bedarf so rasch als möglich bestellen.
  • Wir haben für den Kanton St. Gallen -2- Roll-ups speziell fürs Referendum bestellt. Diese sind ebenfalls ab nächster Woche verfügbar und können zeitnah zu euren Anlässen im Parteisekretariat bestellt werden. Ihr könnt aber auch eure «normalen» Roll-ups einsetzen. Nach wie vor verfügbar ist unser Piaggio, wobei hier der Transport selbst organisiert werden müsste. Zurzeit steht er in Gams.
  • Im Dezember werden wir den nächsten «Impuls» verschicken, an alle Mitglieder in Papierform und mit einem Unterschriftenbogen.
  • Wir werden alle unsere Kantons- und Nationalräte auffordern, ihr persönliches Beziehungsnetz dafür einzusetzen, weitere Unterschriftenbögen zu verschicken.

Wir sind auf eure intensive, aktive und sofortige Unterstützung angewiesen!

Link: Gegen das Energiegesetz

Neuer SVP Präsident des Kantons St. Gallen

Auszug aus der Medienmitteilung der SVP des Kantons St. Gallen

Die SVP des Kantons St. Gallen unter neuer Führung Die Delegierten der SVP St. Gallen wählten an ihrer gestrigen Hauptversammlung 2016 ihren neuen Präsidenten.
Herbert Huser gab dieses Amt nach vier Jahren ab. Zur Auswahl standen drei Kandidaten, welche bereit waren, seine Nachfolge anzutreten.
Gewählt wurde im 2. Wahlgang: Kantonsrat Walter Gartmann, Mels. Er wird sein Amt per 1. Juni 2016 antreten. Der neue Kantonalpräsident ist Sarganserländer. Er ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Er ist bereits seit 1997 Mitglied der SVP und seit 2004, mit Unterbrüchen, Fraktionsmitglied. Seit 2015 ist er Mitglied der Finanzkommission im Parlament. Beruflich ist er als selbständiger Unternehmer tätig.
Er wird sich einsetzen für die Beibehaltung und Umsetzung einer konsequenten SVP-Haltung. Neben seiner politischen Arbeit steht für ihn die aktive Zusammenarbeit und Unterstützung der Ort- und Kreisparteien im Zentrum seiner zukünftigen Aufgabe. Er wünscht sich eine lebendige und aktive SVP im Kanton St. Gallen – ein Vorhaben, das er in den letzten Wahlkämpfen bereits erfolgreich umsetzen konnte. 

Wir wünschen Walter Gartmann viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Pläne.

Sam Büsser neuer Regionalleiter JSVP

An der heutigen Hauptversammlung der jungen SVP wurde Sam Büsser als Regionalleiter See-Gaster der JSVP gewählt.

Wir gratulieren Sam und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner spannenden, neuen Aufgabe!

Gleichzeitig gratulieren wir den beiden neuen Co-Präsidenten Sascha Schmid und Manuela Ronzani.

Kommende Anlässe

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